Herkunft fremdsprachiger Lehnwörter
Hinterfragung des rein göttlichen Ursprungs aufgrund fremder sprachlicher Einflüsse im Koran.
Die These
Wenn der Koran nur auf Arabisch im Himmel existiert, warum enthält er dann Dutzende Lehnwörter aus dem Syrisch-Aramäischen, Griechischen, Hebräischen und Persischen (wie Injil, Tabut, Sirat)?

Gürtel der Wahrheit
Der Koran enthält Dutzende Lehnwörter aus dem Syrisch-Aramäischen (Injil, Tabut, Sirat, Furqan), dem Griechischen (Ilyas, Yunus), dem Hebräischen (Taurat) und dem Persischen (Firdaws), obwohl ein rein arabisch-himmlisches Wort eigentlich keine aramäischen Lehnwörter enthalten dürfte.

Panzer der Gerechtigkeit
(„arabisch, klar") und („ein arabischer Koran") beanspruchen eine rein arabische Herkunft, doch die Lehnwörter belegen eine historische Sprachentlehnung und keine himmlische Ursprache. Tafsir bekräftigt, dass der Koran in der Sprache der Araber offenbart wurde, damit sie ihn verstehen konnten.

Schuhe des Evangeliums
Das Syro-aramäische Milieu des späten 7. Jh. (Günter Lüling, Christoph ) belegt, dass der Koran aus einer christlich-aramäischen Liturgie-Schicht umgeformt wurde.

Schild des Glaubens
Lehnwörter sind nicht „perfekt arabisch", denn ein Text mit aramäischen Wurzeln ist eine historische Komposition und kein Diktat aus dem Himmel.

Helm des Heils
Gottes Wort durchdringt alle Sprachen, ; es braucht keine „reine Ursprache", sondern Wahrheit, .

Schwert des Geistes
Kernpunkt
Konter: Ein arabischer Koran, , mit syrisch-aramäischen Fachbegriffen wirft die Frage auf, ob die göttliche Herkunft eine Täuschung ist. Tafsir diskutiert die Debatte über fremdsprachige Begriffe im Koran und zitiert Meinungen wie die von Mujahid, wonach bestimmte Begriffe (wie Istabraq oder Sijill) nicht arabischen Ursprungs seien. Begriffe wie Injil zeigen die Abhängigkeit von fremden Kulten. Die sprachliche Analyse beweist, dass der Islam ein synkretistisches Werk des 7. Jahrhunderts ist.
Präzise Quellen
Belegstellen & Schriften
Christoph , „Die syro-aramäische Lesart des Koran"
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