Veränderlichkeit biblischer Offenbarungen
Kritiker unterstellen der Bibel innere Widersprüche, die durch spätere Korrekturen innerhalb des Textes entstanden seien.
Der Einwand
Wie lässt sich ein wandelbarer Gott mit der Bibel vereinen, wenn sich diese ständig selbst korrigiert?

Gürtel der Wahrheit
lehrt: Wenn wir einen Vers aufheben oder in Vergessenheit geraten lassen, bringen wir einen besseren oder gleichwertigen. Das ist die Lehre der Abrogation (nasikh/mansukh), wonach Allah sich selbst korrigiert. Der Tafsir unterstreicht, dass die Abrogation der stufenweisen Erziehung und dem Nutzen der Gläubigen in sich ändernden Lebenssituationen dient.

Panzer der Gerechtigkeit
Ein zeitloser Gott ändert sich nicht, . impliziert jedoch, dass Allahs erste Aussagen unvollkommen waren und später korrigiert wurden, eine Anpassung an Mohammeds veränderte Umstände (Mekka: friedlich, Medina: kriegerisch).

Schuhe des Evangeliums
Gottes Unwandelbarkeit bildet den Felsengrund des Glaubens, denn sein Wort bedarf keiner Korrektur, sondern ist ewig gültig.

Schild des Glaubens
Apologeten erklären die Abrogation als pädagogisch, doch der Text spricht von einem besseren oder gleichwertigen Vers, also von einer inhaltlichen Korrektur. Eine bessere Offenbarung bedeutet, dass die erste weniger gut war.

Helm des Heils
Gottes Wort steht ewig, ; . Christus bleibt derselbe, gestern, heute und ewig, .

Schwert des Geistes
Kernpunkt
Konter: Allahs Abrogation in beweist Unbeständigkeit. Ein Gott, der korrigieren muss, ist kein Gott, der die Wahrheit ist. Jesus hingegen bleibt derselbe, ; sein Wort besteht, während Allahs Gesetze sich je nach Mohammeds Bedarf änderten.
Präzise Quellen
Belegstellen & Schriften
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