Verteidige den Glauben

Epheser 6,11

Zerstörung von Koran-Manuskripten unter Uthman

Kritik an der historischen Standardisierung des Korantextes durch die Vernichtung verschiedener Lesarten.

Der Einwand

Der Koran-Argument ist heuchlerisch, denn die Bibel wurde von Menschen zusammengestellt, während der Koran göttlich bewahrt blieb.

Gürtel der Wahrheit
Der dritte Kalif Uthman (~653 n. Chr.) ordnete an, alle abweichenden Koran-Kodizes zu verbrennen und nur seine eigene Version zu belassen, . Das belegt, dass es mehrere abweichende Koranversionen gab und die eine bewahrte Fassung lediglich eine redaktionelle Auswahl darstellt.
Panzer der Gerechtigkeit
Wenn der Koran buchstabengetreu im Himmel bewahrt wurde, , hätte es keine nachträgliche Vereinheitlichung durch Verbrennung gebraucht; Uthmans Verbrennung offenbart einen menschlichen Eingriff in einen angeblich göttlich bewahrten Text.
Schuhe des Evangeliums
Die Wahrheit bedarf keiner geheimen Filterung; das Evangelium bietet sich dem offenen Licht der Geschichte zur Prüfung dar.
Schild des Glaubens
Apologeten behaupten, die Varianten seien nur Rezitationen, doch die Hafs- und Warsh-Versionen unterscheiden sich in Wörtern, Konjugationen und Bedeutungen. Die Eine-Fassung-Lehre ist historisch unhaltbar.
Helm des Heils
Gottes Wort ist nicht von einer Kalifen-Verbrennung abhängig. Die Bibel wurde durch Tausende Handschriften überprüfbar bewahrt, nicht durch eine theologische Monopolfassung.
Schwert des Geistes
Kernpunkt
Konter: Wenn der Koran vollkommen geschützt wäre, , gäbe es keine Notwendigkeit für eine staatliche Zensur durch Verbrennung.  belegt, dass Uthman das Abschreiben der Kopien und das Verbrennen der abweichenden Kodizes anordnete, um die Uneinigkeit in der Rezitation zu beenden. Dass er Varianten tilgen musste, beweist, dass der Koran kein zeitloses göttliches Wort ist, sondern ein politisches Manuskript.
Präzise Quellen
Belegstellen & Schriften

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