Göttliche Übersetzung des Mormonenbuches
Die Entstehung des Buches wird der direkten göttlichen Kraft zugeschrieben, nicht menschlicher Gelehrsamkeit.
Der Einwand
Das Book of Mormon wurde durch die Gabe und Macht Gottes übersetzt, nicht durch menschliches Wissen.

Gürtel der Wahrheit
Joseph Smith diktierte das Buch Mormon innerhalb von etwa 60 Tagen, indem er Steine (Urim und Thummim bzw. Sehersteine) in einen Hut legte und übersetzte, während sein Gesicht im Hut steckte – dies entspricht einem Diktat, nicht einer Übersetzung. Zudem reproduziert das Buch Mormon die KJV von 1611 einschließlich ihrer Übersetzungsfehler, obwohl ein vorchristliches amerikanisches Buch die englische Übersetzung von 1611 gar nicht reproduzieren könnte.

Panzer der Gerechtigkeit
Gottes Wort hat sich als bewährt erwiesen, wie und zeigen. Ein Buch, das KJV-Fehler reproduziert und mehr als 3.900 Änderungen benötigte, kann daher nicht durch die Gabe und Macht Gottes übersetzt worden sein.

Schuhe des Evangeliums
Die Heilige Schrift trägt die Bestätigung ihrer Wahrheit in sich selbst durch das Wirken des göttlichen Geistes.

Schild des Glaubens
Die Behauptung, das Buch sei durch die Gabe und Macht Gottes übersetzt worden, ignoriert sowohl die tatsächliche Methode – Sehersteine im Hut – als auch die Abhängigkeit von der KJV. Ein Buch, das KJV-Fehler reproduziert, kann daher nicht göttlichen Ursprungs sein.

Helm des Heils
Im Blick auf die Heilsgewissheit gilt, dass sich Gottes Wort bewährt hat, wie bezeugt: Die Worte des Herrn sind lauteres Silber. Ein Buch mit KJV-Fehlern und mehr als 3.900 Änderungen kann daher nicht göttlichen Ursprungs sein.

Schwert des Geistes
Kernpunkt
Joseph Smith übersetzte das Buch Mormon, indem er Sehersteine (Urim und Thummim bzw. den Seherstein) in einen Hut legte, sein Gesicht in den Hut steckte und den Text, den er dort sah, einem Schreiber diktierte – etwa Emma Smith, Martin Harris oder Oliver Cowdery. Emma Smith bezeugte hierzu: Ich bin oft beim Diktieren gewesen… er legte den Stein in den Hut und sein Gesicht in den Hut. Auch David Whitmer berichtete in An Address to All Believers (1887): Der Seherstein war in einem Hut… sein Gesicht im Hut. Dieses Vorgehen entspricht einem Diktat, nicht einer Übersetzung. Zudem reproduziert das Buch Mormon die KJV von 1611 einschließlich ihrer Übersetzungsfehler, etwa in (Comma Johanneum) und , obwohl ein vorchristliches amerikanisches Buch die englische Übersetzung von 1611 gar nicht reproduzieren könnte. Seit 1830 wurden zudem mehr als 3.900 Änderungen vorgenommen. warnt jedoch davor, den Worten Gottes etwas hinzuzufügen, und lehrt, dass ein Prophet, dessen Prophezeiung nicht eintrifft, nicht von Gott gesandt wurde. Ein Buch, das KJV-Fehler reproduziert und über 3.900 Änderungen benötigte, kann daher nicht durch die Gabe und Macht Gottes übersetzt worden sein.
Präzise Quellen
Belegstellen & Schriften
Emma Smith (Bericht)David Whitmer (An Address to All Believers)KJV-Abhängigkeit
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