Jesu Gebet und Gottgleichheit
Jesus unterscheidet in seinem Gebet zwischen seinem Willen und dem Willen Gottes.
Der Einwand
Jesus hat gebetet: Nicht mein, sondern dein Wille geschehe, das beweist, dass er nicht derselbe Gott ist.

Gürtel der Wahrheit
In betet Jesus: Vater, willst du diesen Kelch von mir nehmen, so geschehe doch nicht mein Wille, sondern der deine. Dass Jesus zum Vater betet, zeigt zwei Personen, aber nicht zwei Götter, denn die Trinität lehrt einen Gott in drei Personen. Wenn der Sohn als Person zum Vater betet, entspricht das der Trinitätslehre und widerlegt sie nicht. Zudem entäußerte sich Jesus in seiner Menschwerdung selbst, wie sagt, und unterwarf sich willentlich dem Vater. bestätigt dies, denn der Sohn tut nichts von sich selbst, sondern nur das, was er den Vater tun sieht – das zeigt eine Unterordnung in der Inkarnation, nicht in der Gottheit.

Panzer der Gerechtigkeit
Christi Gebet zeigt seine Menschheit und seine willentliche Unterordnung, denn er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, wie es in heißt. Das entspricht der Trinitätslehre, denn der Sohn betet als Person zum Vater innerhalb des einen Gottes. Dabei gilt dennoch, was Jesus in sagt: Ich und der Vater sind eins.

Schuhe des Evangeliums
Jesus offenbart als Mensch und Gott die Einheit eines Wesens in der Gemeinschaft von drei Personen.

Schild des Glaubens
Die Behauptung, ein unterschiedlicher Wille bedeute einen unterschiedlichen Gott, missversteht die Trinität, denn der Sohn unterwarf sich willentlich, wie zeigt – das ist eine Unterordnung der Person, keine Trennung des Wesens.

Helm des Heils
Unsere Heilsgewissheit gründet darauf, dass Christus gehorsam bis zum Tod war, wie bezeugt, und er betet dabei als Mensch, nicht als getrennter Gott.

Schwert des Geistes
Kernpunkt
zeigt Christi menschliche Unterordnung und nicht eine zweite Gottheit. erklärt, dass er sich entäußerte, indem der ewige Sohn Knechtsgestalt annahm. Dabei bleibt bestehen, was Jesus in sagt: Ich und der Vater sind eins. zeigt dieselbe Unterordnung im Wirken des Sohnes. Die Unterordnung in der Menschwerdung beweist nicht zwei Götter, sondern einen Gott in zwei Naturen. Wer die Knechtsgestalt zur eigentlichen Gottheit erklärt, verkennt den Sohn.
Präzise Quellen
Belegstellen & Schriften
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