Verteidige den Glauben

Epheser 6,11

Ethisches Problem der Kindestötung

Die Erzählung von Al-Chidr wird als moralisch fragwürdig gegenüber Gottes Gerechtigkeit kritisiert.

Die These

lässt Al-Chidr ein unschuldiges Kind töten — für Taten, die es noch gar nicht begangen hat. Wie lässt sich das mit der Behauptung vereinbaren, Allah handle gerecht?

Gürtel der Wahrheit
In  tötet al-Chidr, ein Diener Gottes, einen Jungen, weil dieser im Erwachsenenalter ungehorsam geworden wäre. Damit wird ein Kind für eine Zukunftssünde getötet, was der Gerechtigkeit widerspricht.
Panzer der Gerechtigkeit
Gottes Gerechtigkeit bestraft tatsächliche Schuld, nicht mögliche Schuld, : Jeder stirbt für seine eigene Sünde.  macht Allah dagegen zum Urheber der Vorbestrafung einer Zukunftssünde.
Schuhe des Evangeliums
Gottes Gerechtigkeit beschützt das Leben vom Anbeginn bis zum Ende; in Christus findet jedes Menschenleben seinen ewigen Wert.
Schild des Glaubens
Apologeten argumentieren, Gott habe gewusst, dass der Junge sündig würde, doch Vorauswissen rechtfertigt nicht die Tötung eines unschuldigen Kindes.
Helm des Heils
Gottes Gerechtigkeit straft nur die eigene Schuld, , und unsere Heilsgewissheit ruht in dem Gott, der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit vereint, .
Schwert des Geistes
Kernpunkt
lässt ein Kind für Taten töten, die es nie begangen hat. Selbst der Tafsir  kann nicht leugnen, dass das Kind zum Tatzeitpunkt völlig unschuldig war – er versucht die Bluttat lediglich mit Allahs verborgenem Vorherwissen zu rechtfertigen. Das steht im offenen Widerspruch zu , wo Gott jede Bestrafung für fremde oder zukünftige Schuld verbietet. Ein Gott, der Mord an Unschuldigen auf bloße Vermutung hin gutheißt, ist kein Gott der Gerechtigkeit, sondern der Willkür.
Präzise Quellen
Belegstellen & Schriften

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