Verteidige den Glauben

Epheser 6,11

Gewalt und Grausamkeit im Alten Testament

Das göttliche Gebot zu Gewalt und Unterdrückung widerspricht dem Bild eines gütigen Gottes.

Der Einwand

Wenn Gott gut ist, warum befahl er im Alten Testament grausame Dinge wie Völkermord (z. B. an den Kanaanitern), Sklaverei und die Steinigung ungehorsamer Kinder?

Gürtel der Wahrheit
Die Kanaaniter-Berichte sind keine ethnischen Säuberungen, sondern Gerichte über extrem entstellte Kulturen (Kindesopfer, Tempelprostitution) nach 400 Jahren Geduld Gottes (). Israel war Werkzeug des Gerichts, nicht Ausdruck ethnischer Überlegenheit.
Panzer der Gerechtigkeit
Gott ist zugleich heilig und liebevoll, hielte er nicht Böses zur Verantwortung, wäre er nicht gut.

Das AT zeigt Gericht an konkreter Schuld, nicht Willkür. Sklaverei im AT war Regelung einer bestehenden Praxis zum Schutz (Freilassungsjahr, ), nicht Befehl zur Sklaverei wie in anderen Kulturen.

Schuhe des Evangeliums
Das Evangelium des Friedens bezeugt Gottes Heiligkeit, die in einer gefallenen Welt das Gericht für den Neuanfang wählt.
Schild des Glaubens
Der Vergleich Gott befahl Völkermord überliest, dass die Völker nach 400 Jahren nicht umkehrten () und dass Rahab, eine Kanaaniterin, verschont wurde , Gericht nach Gnade, nicht Ethnozid.
Helm des Heils
Gott nimmt selbst die Gewalt auf sich, in Christus, der am Kreuz stirbt statt andere zu töten.

Das AT-Gericht mündet in Gottes Selbsthingabe, nicht in Menschenhass.

Schwert des Geistes
Kernpunkt
Der Einwendende misst Gott mit heutigen Maßstäben, aber seine eigene Moral entleiht er dem Gott der Bibel.

Wer Gott verurteilt, braucht einen Maßstab über Gott, woher kommt der? Außerdem: der Atheismus im 20. Jh. (Mao, Stalin, Pol Pot) übertrifft alle Religionskriege zusammen bei Weitem, ohne Gott wurde es nicht friedlicher.

Präzise Quellen
Belegstellen & Schriften

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