Verteidige den Glauben

Epheser 6,11

Wissenschaftliche Widersprüche zur Bibel

Moderne wissenschaftliche Erkenntnisse scheinen mit dem biblischen Weltbild in Konflikt zu stehen.

Der Einwand

Warum stützt die moderne Wissenschaft (Evolution, Geologie, Kosmologie) nicht das biblische Weltbild, wenn die Bibel doch von Gottes Geist inspiriert sein soll?

Gürtel der Wahrheit
Wissenschaft und Glaube sind keine Feinde, sondern beantworten unterschiedliche Fragen: die Wissenschaft fragt nach dem Wie, der Glaube nach dem Warum. Viele Gründerväter der modernen Wissenschaft wie Newton, Kepler und Mendel waren gläubige Menschen, weil sie einen geordneten Schöpfer hinter der Natur erwarteten. Naturgesetze erklären die Regelmäßigkeit der Welt, nicht ihre Existenz, sie beschreiben Gottes Handeln, ersetzen ihn aber nicht.
Panzer der Gerechtigkeit
Gott ist der Schöpfer der Naturgesetze und kein Konkurrent zu ihnen. Wunder sind daher kein Bruch der Naturgesetze, sondern seltene Eingriffe des Autors in sein eigenes Buch. So bieten Naturgesetz und Schöpfer zusammen Raum für Wunder, ohne dass ein Widerspruch entsteht.
Schuhe des Evangeliums
Glaube und Wissenschaft haben unterschiedliche Zuständigkeiten, doch beide können denselben Gott ehren.
Schild des Glaubens
Der methodologische Naturalismus, wonach nur die Natur als Erklärung gelten darf, ist eine philosophische Vorentscheidung und kein Ergebnis der Wissenschaft selbst. Wer Gott von vornherein per Definition ausschließt, kann ihn folglich auch nicht finden, denn das wäre ein Zirkelschluss.
Helm des Heils
Christus ist der Schlüssel, denn nicht eine Weltanschauung wird gerettet, sondern ein Mensch. Die Frage, ob es Gott gibt, entscheidet sich letztlich an Jesus und nicht am Alter der Erde.
Schwert des Geistes
Kernpunkt
Die Wissenschaft erklärt das Wie, nicht das Warum, denn kein Naturgesetz erklärt, warum es überhaupt Naturgesetze gibt oder warum etwas existiert. Die Evolution erklärt die Vielfalt des Lebens, nicht dessen Existenz an sich. Wer meint, die Wissenschaft widerlege Gott, verwechselt damit Mechanismus mit Ursache. Die Frage, warum es Wissenschaft überhaupt gibt, weist letztlich über die Wissenschaft selbst hinaus.

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