Todesangst Jesu und Gottheit
Das Flehen Jesu vor dem Kreuz wird als Widerspruch zu seiner Goettlichkeit gesehen.
Der Einwand
Warum sollte Jesus Gott sein, wenn er aus Todesangst Gott anflehte, ihn vor dem Kreuz zu bewahren?

Gürtel der Wahrheit
Jesus bat nie um Bewahrung vor dem Kreuz. In Getsemani rang er unter Todesangst um Gottes Willen, nicht um Entkommen. ist eine völlig andere Situation zwei Tage vorher: Öffentlich bat er um die Offenbarung der Herrlichkeit des Vaters.

Panzer der Gerechtigkeit
Getsemani zeigt ein Willensgebet unter Angst, während ein Herrlichkeitsgebet in der Öffentlichkeit darstellt, es handelt sich also um zwei Szenen ohne Widerspruch.

Schuhe des Evangeliums
Der innerste Kampf im Gebet bezeugt die göttliche Bestimmung, die kein irdisches Schicksal jemals aufhielt.

Schild des Glaubens
zeigt: Nicht mein, sondern dein Wille geschehe, das ist Hingabe, keine Bitte um Flucht.

Helm des Heils
Christus sucht nicht das Martyrium, sondern den Willen des Vaters, und er zeigt Gehorsam bis ans Kreuz.

Schwert des Geistes
Kernpunkt
Jesus rang in Getsemani als Mensch um den göttlichen Willen, nicht um Entkommen – das zeigt keine Schwäche, sondern echtes Menschsein. Der Koran hingegen widerspricht sich selbst: leugnet Jesu Tod am Kreuz, während Jesus in ausdrücklich von seinem eigenen Sterben und seiner Auferstehung spricht. Selbst der Tafsir kann diesen Bruch nicht auflösen und muss Jesu Worte in 19,33 künstlich in eine ferne Zukunft verschieben, um zu retten. Wer Jesu Angst am Kreuz kritisiert, sollte zuerst erklären, warum der Koran selbst nicht weiß, ob Jesus gestorben ist.
Präzise Quellen
Belegstellen & Schriften
10